Hubert Schumacher

 

 

HubART Schumacher 

 

 

Hubert Schumacher wird am 14. August 1967 in Kiel geboren. Die Familie lebt in geordneten, wenn auch einfachen Verhältnissen.  Die Mutter, eine gelernte Rechtsanwalts-und Notargehilfin, führt den Haushalt und der Vater arbeitet als Kranführer.

Die frühen Jahre seiner Kindheit bezeichnet Schumacher später einmal als etwas „einsam“ … der Altersunterschied zu seinen vier und fünf Jahre älteren Geschwistern, war in der Kindheit unüberbrückbar und die Holtenauer Straße, ein lautes und gefährliches Pflaster. Das Nachkriegs Kiel war geprägt durch Ihre rumpelnden Straßenbahnen, den Kriegsversehrten und die grauen Fassaden.     

 

 

Im Dezember 1973 zieht die Familie in ein kleines Dorf, mittig von Schleswig-Holstein und obgleich jetzt die Familie endlich sehr ruhig und idyllisch wohnt … begleitet Ihn immer eine gewissen Melancholie … der lange Schulweg in die Stadt Rendsburg, dieser räumliche Abstand zu seinen Schulfreunden, der fehlende Kontakt zu Gleichgesinnten, belasten seinen Alltag.

Aufgrund seiner mittelprächtigen … phasenweisen sogar notorisch schwachen schulischen Leistungen, wird auch seine Hochbegabung erst spät erkannt, erst als die Eltern sich 1982 trennen und er mit seiner Mutter nach Rendsburg zieht, verbessern sich seine schulischen Leistungen. Nach dem Realschulabschluss folgen etwas ziellose Jahre, eine Berufsausbildung zum Koch, das Nachholen der Fachhochschulreife und ein zwanzig monatiger Zivildienst. Erst die Ausarbeitung einer Bewerbungsmappe für die Muthesius Kunsthochschule Kiel und schließlich das Studium von Architektur und Städtebau sowie das Freihandzeichnen und das freie Gestalten an der alten Bauschule, heute University of Applied Sciences Kiel, führen Ihn zu seiner eigentlichen Berufung.

Obsessiv lebt und stärkt er seine künstlerischen und kreativen Fähigkeiten. Ebenfalls1989 begegnet er Eva Katrin Schumacher, Sie heiraten 1993 und wohnen mit Ihren Kindern Helen und Julian die ersten Jahren in Hütten und Damendorf. Im Dezember 2000 zieht es die Familie nach Eckernförde, wo Hubert Schumacher seinerzeit ein kleines Architekturbüro betreibt.

  

 

Die Kunst ist in diesen Jahren in den Hintergrund getreten, der Alltag wird geprägt von weltlichen Sorgen und Pflichten. Schumacher malt nur noch selten und er widmet sich hingebungsvoll seinen familiären, aber auch finanziellen Verpflichtungen.

Werksverzeichnis 03061992

Der künstlerische Neustart erfolgt erst im Frühling 2008 mit dem Mohnblumen Triptychon. 

Werksverzeichnis 01032008

 

Im Dezember 2010 begründet Schumacher die Ateliergalerie „HubART“ und es folgen wegweisende Reisen u.a. in die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Katar und Spanien.  

2015 und 2016 folgt nach einer Reisen in die Schweiz und Italien, die Veröffentlichung seiner neusten Arbeiten in Deutschland, Frankreich und erstmals eine Ausstellung in Russland.

2017 die Aufnahme  und Publizierung seiner Arbeiten im Art-Domain-Verlag im „Who´s Who in Visual Art – Katalog“ „100 Top Fine Artists of Our Day“.

Meine Malerei ist meistens ein schon im vornherein zum Scheitern verurteilter Versuch, meine Gedanken und Emotionen auf die Leinwand zu bringen. Getrieben von diesem fast naiven Wunsch, ertrage ich diese Last nur mit der tröstlichen Hoffnung, möglichst nah dem Ziel zu versagen. Mit Hilfe der Spachtel- oder Rakeltechnik kann ich mich von diesem Druck und der Last ein Stück befreien. Diese Werkzeuge rauben mir ein bisschen die Kontrolle, einer gezielte Einflussnahme und den Fluss der Farben. In meinem Atelier brauche ich die Freiheit versagen zu dürfen. Ein gnadenloses Loslassen von Werten und Erwartungen … und erst diese bedingungslose Kapitulation von allen Ängsten, ermöglicht mir ein unbefangenes, ehrliches Handeln. (Zitat:Hubert Schumacher)

2018 war geprägt von einer ganz besonderen Arbeit ... Werksverzeichnis 16032018  Sternenstaub / Der Weg für das ONNO Hotel by Normann. Bei dieser sehr beglückenden Zusammenarbeit entstanden auch die Foto der norwegischen Fotografin Pernille Nyg.